Ich wurde am 12. 8. 1965 in Wels geboren, bin in einem Gärtnereibetrieb
mit 5 Brüdern und 1 Schwester in Hörsching in Oberösterreich
aufgewachsen. Durch die Gärtnerei entdeckte ich schon früh meine Liebe
zu den Pflanzen, zur Natur und zu allem Lebendigem.
Nach meinem Abschluss der Handelsakademie mit Auszeichnung studierte ich Betriebsinformatik
an der Johannes Kepler Universität in Linz. Nach erfolgreichem Abschluss
meines Studiums führte ich viele EDV-Trainings für Firmen, WIFI und
BFI sowie auch an der Johannes Kepler Universität durch. Schon damals faszinierte
mich der Mensch und das menschliche Lernen. Nach erfolgreicher Controlling-Tätigkeit
sowie Finanzleitung in einer Wiener Firma spürte ich, dass Finanzen und
EDV nicht alles für mich sein konnte.
Wichtig wurde mir eine Balance im Leben, Ausgeglichenheit der Bereiche Arbeit, Gesundheit, Freunde, Familie und Spiritualität.
Selbsterfahrung und Supervision
Während meiner 5 jährigen Ausbildung in der Biodynamik sowie in 3
in 1 concepts wurde größter Wert auf intensiver Selbstklärung
und Selbsterfahrung der eigenen Themen gelegt. Denn nur wer seine eigenen Themen
geklärt hat, kann eine neutrale Begleitung und eine hochwertige Arbeit
mit dem Klienten gewährleisten.
Ich arbeite seit 2003 mit der Biodynamik und mit 3 in 1 concepts und habe in
meiner Ausbildung 2 Jahre unter Supervision praktiziert.
Mein Weg zur ganzheitlichen Körperarbeit
Ich lernte die biodynamische Psychologie kennen, durch die mir viele meiner
eingelernten Verhaltensmuster bewusst wurden, die mich beschränkten, mir
meine Lebendigkeit und Lebensfreude einschränkten und mir das, was ich
als meinen Lebenssinn erkannt habe, nicht entfalten ließen.
In der Biodynamik lernte ich, meinen unterdrückten Gefühlen Ausdruck
zu verleihen und sie willkommen zu heißen, auch wenn sie sich unangenehm
anfühlten. Aber nur so nahm ich ihnen die Macht, mich zu bestimmen.
Und während meiner 5 jährigen Ausbildung in biodynamischer Psychologie
lernte ich mir und meinen Gefühlen wieder mehr und mehr zu vertrauen und
entdeckte in mir, was ich in meinem Leben wirklich will: Mit Menschen zu arbeiten
und meine Erfahrungen zu teilen mit denen, die bereit sind, sich auf einen Prozess
mit sich selbst einzulassen.
Absolut fasziniert wurde ich durch 3 in 1 concepts, eine Kombination aus angewandter
Kinesiologie, modernster Gehirnforschung und traditioneller chinesischer Medizin,
wie Meridianlehre, Akupressurpunkte und Bachblüten. Der Vorteil einer kinesiologischen
Methode ist der Muskeltest, wo wir ganz direkt mit dem Klienten über ein
klares Biofeedback kommunizieren können, der uns genau auf den Punkt bringt,
was der Mensch jetzt gerade braucht, um den nächsten Schritt leichter tun
zu können.
Shiatsu ist eine weitere wertvolle Möglichkeit, unsere vorherrschende Kopflastigkeit
im Westen auszugleichen und Entspannung und Wohlbefinden in unserem Körper
zu finden.
Meine Arbeitsweise
Die aufmerksame und bewusste Präsenz ist die Basis, dass der Klient auf
allen Ebenen er selbst sein kann und vollkommen respektiert und angenommen ist.
Ich achte und respektiere die Individualität jedes einzelnen. Jeder, der
ein Problem hat, hat auch die Lösung. Daher kann ich mir niemals das Recht
herausnehmen, zu wissen, was für den anderen das beste ist, sondern das
spürt jeder selbst für sich. Ich biete meine Methoden, Werkzeuge und
Denkanstöße an und jeder nimmt sich das für ihn passende heraus.
Ziel ist es, damit zu arbeiten, was gerade ansteht. Es kann nur das gelöst
werden, was reif für eine Lösung ist. Offenheit, Ehrlichkeit, Klarheit
und gegenseitiges Vertrauen sowie die gemeinsame Bereitschaft eine Lösung
zu finden, ist wichtig.
Das Yin-Yang-Symbol spiegelt meine Lebenseinstellung gut wider. Es gibt nichts
Schlechtes ohne auch einen guten Aspekt, laut Epikur "das Gegenteil von
gut ist auch gut". Alles Leben bewegt sich zwischen Polaritäten: gut
- böse, Einatmen - Ausatmen, Geben - Nehmen. Wir brauchen beides, das eine
kann ohne das andere nicht existieren!
Meine Interessen
Mein größtes Interesse gilt dem Mysterium Mensch und seinem Verhalten
sowie dem Wunder Leben an sich. Für mich war es wichtig, die Beweggründe,
die Motivation für bestimmte Handlungen zu erforschen. Oft in meinem Leben
fühlte ich mich verletzt, weil ich dachte, dass der andere es so wollte,
bis ich korrigieren musste: ich wollte es so sehen. Der andere hat mit dieser
meiner frühen Kindheitsprägung nichts zu tun. Es war mein Selbstbild
und mein Weltbild, das ich mir zusammenschmiedete und bei meinen Mitmenschen
immer nach Anzeichen der Ablehnung suchte anstatt nach Anzeichen des Willkommens
Ausschau zu halten, wo ich ebenso viele gefunden hätte. Daher folgender
Leitsatz: Es ist nicht wichtig, wie die Welt mich sieht, sondern wie ich die
Welt sehe!
Ich war viel auf Reisen, vor allem auch buddhistische Länder und habe ca
10 Jahre Tae Kwon Do, Aikido und Judo trainiert. Für meine eigene Balance
ist Bewegung, Joggen, Fahrrad fahren, Wandern und Tanzen wichtig wie auch eine
gesunde Ernährung. Das Kochen nach den 5 Elementen tut mir sehr gut und
macht Spaß. Ich liebe die Natur und bin gerne unterwegs.